20. September 2025, 13:00 Uhr, Kundgebung in Grafenwöhr / Stadtpark

Internetseite: https://keine-raketen-nach-grafenwoehr.de/

Flyer zur Kundgebung http://dfg-vk-bayern.de/wp-content/uploads/2025/08/2025-Keine-MSR-Flyer.pdf mit Informationen zu den Mittelstreckenwaffen, die mit atomaren Sprengköpfen bestückt werden könnten und Vorschlägen zur umfassenden und allgemeinen Abrüstung.


Wir leben im gefährlichsten Jahrzehnt seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Gefahr, in einen atomaren Abgrund zu taumeln oder durch einen konventionellen Krieg umzukommen, ist real. An dieser Weggabelung stehen wir für eine friedliche und solidarische Welt der Gemeinsamen Sicherheit, Solidarität und Nachhaltigkeit für alle Menschen.

Wir sagen Nein zur Aufstellung neuer US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland!

Die geplanten Hyperschallraketen Dark Eagle steigern die Spannungen und sind insbesondere für Deutschland eine Gefahr, zum Ziel eines Präventivangriffs zu werden. Überdies fördern die geringen Vorwarnzeiten das Risiko von Fehlreaktionen.

Die Stationierung wurde ohne jede öffentliche und parlamentarische Diskussion entschieden. Abrüstungsverhandlungen sind nicht vorgesehen. Wir bleiben dabei, Konflikte und Rivalitäten nicht militärisch zu lösen, sondern alles zu tun, Kriege zu vermeiden oder zu beenden. Dieser Aufgabe darf sich niemand entziehen.

Bei der Kundgebung werden voraussichtlich sprechen:

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Peter Wahl – Redebeitrag zum Antikriegstag am 1.09.2025 in Hamburg + Hinweis: Vortrag am 1. 10. in Bonn

Vortrag mit Peter Wahl / Mittwoch 1. Oktober 2025 – 18.00 Uhr / VHS Bonn – Mülheimer Platz 1, Gr. Saal / Thema: FRIEDEN GERECHTIGKEIT / https://www.friedensforum-bonn.de/images/Kalender/2025/10/flyer_peter_wahl_2025.pdf


Redebeitrag zum Antikriegstag von Peter Wahl

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

Wir leben in dramatischen und extrem gefährlichen Zeiten. Seit dreieinhalb Jahren tobt in der Ukraine der Stellvertreterkrieg zwischen der nuklearen Supermacht Russland und dem Westen, der auch für uns ein explosives Eskalationsrisiko birgt.

Aus Gaza erreichen uns jeden Tag unerträgliche Bilder und Nachrichten.

Die UNO-Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes definiert in ihrem Artikel II den Begriff Völkermord. Und zwar als „Handlungen, die in der Absicht begangen werden, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören, so durch:

  • a) Tötung von Mitgliedern der Gruppe;
  • b) Verursachung von schwerem körperlichem oder seelischem Schaden an Mitgliedern der Gruppe;
  • c) vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen“
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27.9. Kundgebung „All Eyes on Gaza“ – Berlin

Die BAG Globalisierung und Krieg unterstützt und ruft auf zur Kundgebung in Berlin

Internetauftritt: https://all-eyes-on-gaza.de/

In Gaza werden nach wie vor ganze Familien durch Bomben ausgelöscht und tagtäglich wahllos Zivilist:innen umgebracht, unter ihnen viele Kinder. Hungernde Menschen suchen an den wenigen israelisch kontrollierten Ausgabestellen nach Hilfe und finden dort stattdessen den Tod. Unabhängige humanitäre Hilfe und Versorgung wird durch Israel blockiert und verhindert. Fast die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens befindet sich auf der Flucht.

Das Vorgehen der israelischen Regierung wird von Expert:innen und internationalen Organisationen seit Langem als Genozid beschrieben und vom Internationalen Gerichtshof als solcher untersucht. Während jede:r sehen kann, wie die israelische Armee Massengräuel in Gaza verübt, leugnet die Bundesregierung die systematische Gewalt.

Wir wollen die deutsche Komplizenschaft beenden und gegen die sogenannte Staatsräson auf die Straße gehen! Wir fordern von der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag:

  • Beenden Sie jegliche militärische Kooperation mit Israel. Dazu gehören Import, Export und Transit von Waffen, Munition und anderen Rüstungsgütern.
  • Nutzen Sie alle zur Verfügung stehenden Mittel, um den ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe nach den anerkannten humanitären Prinzipien sowie einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand für Gaza zu erreichen.
  • Setzen Sie sich für ein Ende der seit Jahrzehnten andauernden Vertreibung und der illegalen Besatzung des palästinensischen Gebiets ein.
  • Unterstützen Sie die internationale Gerichtsbarkeit ohne Einschränkungen und setzen Sie ihre Entscheidungen vollständig um.
  • Setzen Sie sich für die Freilassung aller Opfer von Kriegsverbrechen ein, die sich als illegal Inhaftierte zu Tausenden in israelischen Gefängnissen und zu Dutzenden in Geiselhaft in Gaza befinden.
  • Setzen sie sich für die Verwirklichung des Rechts auf individuelle und kollektive Selbstbestimmung und Gleichberechtigung der Palästinenser:innen ein.
  • Schützen Sie die Rechte auf Meinungs-, Versammlungs- und Wissenschaftsfreiheit in Deutschland. Beenden Sie die Unterdrückung legitimer Proteste und freier Meinungsäußerung der Palästina-solidarischen Bewegung.

Wir verurteilen alle Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen, unabhängig davon, ob sie von israelischen oder palästinensischen Akteur:innen begangen werden. Für uns gelten das Völkerrecht und die Menschenrechte immer und für alle. Angesichts der Massentötungen in Gaza und der systematischen Zerstörung richten wir unsere Hauptkritik aber an die israelische Regierung und ihre Unterstützer:innen.

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Das Protest-Camp findet in Köln statt. Das Camp-Verbot gegen Rheinmetall Entwaffnen wurde vom Gericht gekippt

https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/ – Gegen Waffenexporte, Aufrüstung und Krieg

Mach, was wirklich zählt: Vom 26. bis 31. August nach Köln zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp!: https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/post/2025/06/26/aufruf-mach-was-wirklich-zaehlt-im-august-nach-koeln/

Das Gericht kippte das Verbot für Protest-Camp gegen Rheinmetall. Ein Protest-Camp gegen Rheinmetall in Köln darf nun doch stattfinden. Das hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster entschieden und damit eine Entscheidung der Polizei Köln und des Verwaltungsgerichts Köln gekippt. Die Behörden hatten das Camp mit dem Titel «Rheinmetall entwaffnen» verboten – und das Verwaltungsgericht hatte dieses Verbot für rechtmäßig erklärt. Das sei rechtswidrig, befand nun das OVG. Weitere Infos unter: Rheinmetall-Entwaffnen-Camp darf stattfinden – Gericht bekräftigt Versammlungsfreiheit | Rote Hilfe

Stoppt den Völkermord in Gaza! Keine Waffen in Kriegsgebiete! – Frieden statt Wettrüsten! Kundgebung am 13.09. in Berlin

Redebeiräge (Nachtrag vom 14.09.) : https://bremerfriedensforum.de/2025/09/13/13-9-2025-friedensdemo-in-berlin-6-reden-zum-nachhoeren/

Plakat: https://weltinfrieden.de/wp-content/uploads/2025/08/Kundgebung-2025-09-13-Plakat.pdf

Internetseite: https://weltinfrieden.de/

Keine Waffen in Kriegsgebiete! Frieden statt Wettrüsten!

Ein Aufruf von:
Massiv (Rapper), Bausa (Rapper), Peter Maffay, Dieter Hallervorden, Gabriele Krone-Schmalz, Sahra Wagenknecht

Wenn Russland das Völkerrecht bricht, sagt uns die Waffenlobby in Politik und Medien, wir müssten der angegriffenen Ukraine mit immer mehr Waffen beistehen, damit es Frieden gibt. Wenn Israel das Völkerrecht bricht, sagen sie uns, wir können dem Aggressor getrost weiter Waffen liefen, weil er nur die Drecksarbeit für uns macht. Wenn die USA das Völkerrecht brechen, erzählt man uns, dass sie damit Stärke beweisen. Und wenn die Bundesregierung unvorstellbare Summen für Mordwerkzeuge ausgibt und Deutschland wieder zur größten Militärmacht Europas machen will, behaupten sie, das geschehe nur für unsere Sicherheit.

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Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg

Video-Mitschnitte der dritten Gewerkschaftskonferenz für den Frieden, Salzgitter, 11./12.07.2025

Freitag:

Samstag:

Datenmäßig etwas schlanker: Audio-Mitschnitt des Aufschlags zum TOP «Zeitenwende»: Die Verschiebung der globalen Machtverhältnisse – ökonomisch, politisch und militärisch ; Ingar Solty, Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik, RLS    

weitere Beiträge:

14. und 15.06.2025: Kein Werben für das Militär beim Hessentag (MJ) / Berliner Kundgebung gegen den Veteranentag (EV)

1. Berlin: Redebeitrag von Elisabeth Voss „Erinnerung an die Pazifistin Bertha von Suttner (1843-1914) anlässlich des Veteranentags in Berlin“

2. Matthias Jochheim (MJ) mit einem Beitrag über den kriegerischen Hessentag. Bei diesem Hessentag wird dafür geworben, junge Menschen zum Eintritt ins Militär zu gewinnen.

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EU 2025 – Souveränität oder stärkerer Vasallenstatus? Ausweg aus der gefährlichen Abhängigkeit von den USA?

Die bundesweite Attac-AG Europa hat  Werner Rügemer am 6. Mai eingeladen.
Flyer ; Weitere Information zur Veranstaltung  / Audio: attac-perspektiven.de/wp-content/uploads/2025/05/Webinar_06-05-2025_Input_Werner_Ruegemer.mp3

Wie ist die jetzige ökonomische und politische Lage – beim weltweiten
Wirtschaftskrieg der USA?
Wie verhält sich die EU dazu?
Wie entwickelt sich die Militarisierung der Gesellschaft in der EU/ in
Deutschland?
Die Rüstungsindustrie gewinnt an Macht, dabei erhöht sich durch die geplanten
Mittelstreckensysteme – die in USA hergestellt werden – die Abhängigkeit
Deutschlands von den USA noch mehr.
Was tun dagegen – als friedliebende, für Souveränität eintretende Bewegung?
Welche Auswege aus der Abhängigkeit von den USA gibt es?

  • Wer Werner Rügemer nicht kennt:
    „Was wir schon immer über Friedrich Merz und Blackrock wissen wollten“:
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=128643
    Weitere Quellen: https://werner-ruegemer.de und beim Webinar
    Attac AG Europa,
    https://www.attac-netzwerk.de/arbeitsgruppen/pg-europa/startseite

Weitere Informationen: EU 2025 – Souveränität oder stärkeren Vasallenstatus? Ausweg aus der gefährlichen Abhängigkeit von der USA? – attac-perspektiven

Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!

Newsletter 05/2025 – Nie wieder Krieg!

Aufrufe – Veranstaltungshinweise (Aktions- und Gedenktage: 1. und 8. Mai)

Der 1. Mai ist die erste: Fluten wir die Kundgebungen der Gewerkschaften mit dem Berliner Appell und nutzen wir den Tag, die Kolleginnen und Kollegen in den Einzelgewerkschaften zu unterstützen, die gegen ihre Vorstände anrennen müssen, um einer gewerkschaftlichen Friedensposition Gehör zu verschaffen.
Der 8. Mai verdient unsere besondere Aufmerksamkeit. Der Kampf gegen Krieg ist und war immer auch ein Kampf gegen den Faschismus. 80 Jahre nach der Befreiung vom deutschen Faschismus durch die alliierten Streitkräfte, allen voran durch die Rote Armee, soll die Geschichte nun umgeschrieben und der Sowjetunion eine Mitschuld am Zweiten Weltkrieg gegeben werden. Dem müssen wir uns entschieden entgegenstellen! 
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