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2026 Mittelstreckenwaffen – Das Jahr der Entscheidung

2026 – DAS JAHR DER ENTSCHEIDUNG: ENTWEDER FRIEDEN UND SOLIDARITÄT oder Hochrüstung und KriegsvorbereitungEtwa 90.000 Unterschriften wurden bisher gesammelt und es wird weiter gesammelt! https://nie-wieder-krieg.org/berliner-appell/

Aus dem Newsletter „Bundesausschuss Friedenratschlag“: https://friedensratschlag.de/2026-appell-zum-handeln/

2026 ist ein Jahr existenzieller Entscheidungen für die Zukunft unseres Landes, die uns alle angehen. 2026 sollen US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden, nur in Deutschland. Es geht um die Grundentscheidung: Entweder wir setzen uns für ein friedliches, soziales und nachhaltiges Deutschland ein oder wir rutschen ab in eine lähmende und selbstzerstörende „Kriegstüchtigkeit.

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Unterschriftenaktion: Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!

Unterzeichne jetzt den Abrüstungsappell!

Fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung sollen die NATO-Staaten künftig für Militär und kriegsrelevante Infrastruktur ausgeben. Diese willkürliche Festlegung ist unverantwortlich. Fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes entsprächen nach heutigen Zahlen fast der Hälfte des deutschen Bundeshaushalts, mindestens 200 Milliarden Euro. Jedes Jahr!

Aufrüstung führt in die Sackgasse! Dass Frieden und Sicherheit durch immer mehr Waffen und Abschreckung erreichbar wären, ist ein Trugschluss. Wir möchten in einem Land leben, das sich mit zivilen Mitteln für eine friedliche Welt stark macht. Diplomatie, Interessensausgleich und Völkerverständigung müssen die Grundpfeiler für Frieden in Europa und in der Welt sein.

Der Appell wurde von DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi gestartet. Die Unterschriftensammlung läuft bis zu den Haushaltsverhandlungen im Herbst 2026 – dann übergeben wir die Forderungen an die Bundesregierung.

Die Unterschriftenlisten gibt es  hier zum Bestellen oder hier zum Ausdrucken, damit du selbst in deinem Umfeld sammeln kannst.

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Veranstaltungen / Termine 1. Quartal 2026 / Sammlungen von Video-, Audiovorträgen und Artikel

Termine

Veranstaltung – Bundesweite AG Globalisierung und Krieg

Terminkalender | Netzwerk Friedenskooperative

Termine: Webinare, Aktionen, Veranstaltungen – Bundesausschuss Friedensratschlag

Veranstaltungskalender – Palästina-Solidarität

Artikel, Video und Audio


Artikel: Sand-Im-Getriebe

Video: Rosa-Luxemburg-Stiftung – YouTube

Video: weltnetzTV – YouTube

Video: Friedensinitiative Nottuln e.V. – YouTube

Video: DFG-VK Bayern PazifistInnen – YouTube

Audio: Attac-Radio Kassel – Sammlung von Redeneiträgen

Erstaunliches von der Stärke des Rechts und dem Recht des Stärkeren – von Peter Wahl

Quelle: https://das-blaettchen.de/2026/01/erstaunliches-von-der-staerke-des-rechts-und-dem-recht-des-staerkeren-73606.html

Nicolas Guillou ist Franzose und Richter am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Seit dem 20. August 2025 ist er Ziel von Sanktionen, die Washington gegen ihn und fünf weitere Richter sowie drei Staatsanwälte des Gerichts verhängt hat. Im Dezember 2025 kamen zwei weitere Richter auf die schwarze Liste der USA. Begründung für die Sanktionen ist der Haftbefehl gegen den israelischen Regierungschef Netanjahu und dessen Generalstabschef Gallant wegen des Verdachts auf Völkermord.

Guillou findet sich damit in der Gesellschaft von circa 1500 weiteren Personen auf der schwarzen Liste Washingtons. Die meisten kommen aus dem Milieu von al Quaida, dem Islamischen Staat und ähnlichen Terrortruppen oder sind Mafiosi, Drogenhändler und Politiker aus Ländern, die man in den USA für Schurkenstaaten hält.

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das Friedensforum Nürnberg lädt am 30. und 31.01.26 zur erstenNürnberger Friedenskonferenz ein.


Den Auftakt gibt es am Freitagabend mit einem Vortrag zum Thema „Recht
auf Frieden – Recht der Völker“ von Norman Paech, für musikalische Unterhaltung sorgt Gymmick.
Am Samstag werden verschiedene Workshops stattfinden. Insbesondere zum
Workshop „Frieden braucht Aktionen und Vernetzung – Was tun?“ möchten
wir euch herzlich einladen. Unser Ziel ist es, möglichst viele
Bündnisse und Initiativen aus der Region in den Austausch zu bringen.
Auch die Aktionen gegen die Stationierung der Mittelstreckenraketen in
Grafenwöhr sind uns ein wichtiges Thema.
Zum Abschluss wird Karin Leukefeld noch zur Situation im Nahen Osten
referieren.

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Friedensorganisationen verurteilen die US-Militärintervention in Venezuela

Live-Ticker zur US-Militärintervention in Venezuela von amerika21

IPPNW – Die IPPNW verurteilt völkerrechtswidrige Militärintervention / https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/die-ippnw-verurteilt-voelkerrechtswid.html

DFG-VK – Angriff auf Venezuela: US-Präsident Trump bricht einmal mehr das Völkerrecht / https://dfg-vk.de/angriff-auf-venezuela-us-praesident-trump-bricht-einmal-mehr-das-voelkerrecht/

pax christi – Sofortige Einstellung der Militäraktionen in Venezuela https://www.paxchristi.de/meldungen/view/5320346263617536/Sofortige%20Einstellung%20der%20Milit%C3%A4raktionen%20in%20Venezuela

IMI-Standpunkt – USA, Venezuela und die Trümmer des Völkerrechts https://www.imi-online.de/2026/01/05/usa-venezuela-und-die-truemmer-des-voelkerrechts/ und https://www.imi-online.de/download/IMI-Standpunkt2026-1-Venezuela.pdf

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KoPI-Konferenz am 5. und 6. 12.2025 / Deutschlands Verantwortung für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel.

5.+6. Dezember: KoPI-Konferenz: „Deutschlands Verantwortung für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel“ | Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel

Playlist der Redebeiträge: https://youtube.com/playlist?list=PL3NhZhwE6hciMGNZy3Eve1_Nf2vbjItyS&si=dAvko7-oG661nGPg

Bericht von Matthias Jochheim: Zivilgesellschaftliche Konferenz in Frankfurt/M, 5.12. – 6.12.2025

„Deutschlands Verantwortung für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel– so war das Thema einer Konferenz am vergangenen Wochenende in Frankfurt/M, organisiert vom Deutschen Koordinationskreis Palästina Israel. (www.kopi-online.de) Sowohl die Palästinensische Gemeinde Deutschland als auch die Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden und eine ganze Reihe deutscher Friedensorganisationen arbeiten in diesem Kreis zusammen, und diskutierten in Frankfurt mit über 150 Teilnehmenden die nach wie vor schlimme Lage der palästinensischen Bevölkerung in Gaza, aber auch in der Westbank.

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Kritiken an der „Zeitenwende“ der Evangelischen und Katholischen Kirche

Unter dem Titel „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) im November 2025 eine neue Friedensdenkschrift veröffentlicht. Die Kritik aus der Friedensbewegung und Personen ist heftig. Die Denkschrift beschreibt den Weg vom gewaltablehnenden Pazifismus hin zu einer Verantwortungsethik, die den Krieg akzeptiert.

Pressemitteilung des Aktionsbündnisses “atomwaffenfrei.jetzt” vom 11.11.2025

Friedensgruppen entsetzt über „nukleare Zeitenwende“ in der EKD – atomwaffenfrei.jetzt

Das Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ kritisiert die neue EKD-Friedensdenkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Frieden im Blick“ als Kapitulation der christlichen Friedensethik vor der staatlichen Aufrüstungsraison. Das Bündnis von über 70 Friedensorganisationen, dem auch viele kirchliche Gruppen angehören, sieht in dem Papier eine „nukleare Zeitenwende“ und bedauert den Rückfall der EKD in längst überholt geglaubte Positionen für die Rechtfertigung nuklearer Abschreckung. Dass nun öffentlich der Eindruck entsteht, der Besitz von Atomwaffen sei friedensethisch vertretbar, hält das Aktionsbündnis für verheerend und gefährlich.

„Die seit Jahrzehnten zugestandene Gewährung einer Noch-Frist für eine Akzeptanz von Atomwaffen durch die Kirchen ist längst abgelaufen. Das hat Papst Franziskus bereits 2019 in seiner Rede in Hiroshima festgestellt, als er den Besitz von Atomwaffen als unmoralisch geißelte“ betont Martin Singe, Sprecher des Aktionsbündnisses. Die Atomwaffenstaaten seien ihrer Verpflichtung zu nuklearer Abrüstung aus dem Nichtverbreitungsvertrag nicht einmal ansatzweise nachgekommen und hätten somit die ethische Duldungsfrist verwirkt. „Wir erwarten daher von der evangelischen Kirche keine Legitimation dieser Politik, sondern einen klaren, friedensethisch begründeten Ruf nach sichtbaren Schritten zu einer Welt ohne Atomwaffen.“

„Auch kirchliche Basisgruppen kämpfen seit Jahren in Büchel für den Abzug der hier gelagerten US-Atombomben. Die EKD fällt deren Engagement mit der neuen Denkschrift in den Rücken“, konstatiert Hildegard Slabik-Münter von der Friedensgruppe Daun in der Eifel. Der Atomwaffenstandort Büchel wird gerade mit über zwei Milliarden Euro für die neuen F‑35-Atombomber der Bundeswehr und für zielgenauere US-Atombomben umgebaut. Das Aktionsbündnis hofft, dass die evangelische Kirchenbasis der Kirchenleitung klaren Widerspruch entgegensetzt, wie es der Friedensbeauftragte der EKD, Friedrich Kramer, bereits getan hat: „Ich bin der Meinung, wir sollten bei einem klaren Nein ohne jedes Ja bleiben“, hatte der Landesbischof der mitteldeutschen Kirche am gestrigen Montag zum Thema Atomwaffen gesagt. Dem schließt sich das Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ vorbehaltlos an.

Zur Ansicht: Zusammenfassung Friedensdenkschrift 2025 – EKD

Weitere Reaktionen zur evangelischen Denkschrift und auch zur Katholischen Kirche in Zeiten der Kriegsertüchtigung von u.a. Michael von der Schulenburg

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Newsletter Sand im Getriebe – Sondernummer Nov 2025: Gaza

„DAS ENDE JEDER KOLONIALEN BESATZUNG IST EINE UNVERZICHTBARE VORAUSSETZUNG FÜR EINEN GERECHTEN UND DAUERHAFTEN FRIEDEN“ (CETIM und IADL, S. 10)

PDF-Datei: https://www.sand-im-getriebe.org/media/pages/artikel/sig-veroffentlichungen-zum-thema-israel-palastina/9b73457830-1762848033/sig-sondernummer-6-gaza-10-nov25.pdf

(weitere Hefte zu Palästina hier: https://www.sand-im-getriebe.org/artikel/sig-veroffentlichungen-zum-thema-israel-palastina )

Newsletter abonnieren: https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/sig-sandimgetriebe/

48 Seiten / Gedruckte Exemplare können bestellt werden / 2 Euro plus Versandkosten / Bestellung per E-Mail an die Redaktion: sand-im-getriebe@posteo.de

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