Zum Nobelpreis an Navi Pillay

Ansprache auf der Kundgebung vor der Frankfurter Buchmesse, Matthias Jochheim, IPPNW 11.10.26

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
liebe interessierte BesucherInnen der Buchmesse,

vorgestern erfuhren wir zu unserer Freude, dass der Friedensnobelpreis in diesem Jahr an die Anwältin und entschiedene Verfechterin von Menschenrecht und Völkerrecht, die südafrikanische Juristin Navi Pillay verliehen wird.

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3. Oktober: Was sind das für „Antifaschisten“? Was sind das für „Linke“?

Am 3. Oktober forderten auf parallelen Demonstrationen und Kundgebungen in Berlin und Stuttgart mehr als 35000 Menschen „Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg! Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit!“ 15000 Menschen waren es auf dem Schlossplatz in Stuttgart.
Die Botschaften der Demo-TeilnehmerInnen waren sonnenklar: Stoppt die Kriege! Diplomatie statt Bomben! Schluss mit Hochrüstung! Keine Wehrpflicht! Wir brauchen keine „Kriegstüchtigkeit“ sondern Friedensfähigkeit. Wir wollen niemanden ruinieren, sondern brauchen partnerschaftliche Beziehungen fairer Zusammenarbeit mit allen Nachbarländern.

In Stuttgart kam es nach einem friedlichen Verlauf von Auftaktkundgebung und Demonstration durch die Innenstadt zu einem Zwischenfall der besonderen Art, wie ihn Teilnehmer und Demoleitung in der Friedensbewegung noch nie erlebt hatten:
Unter den Teilnehmern war ein sich als „Antifa“ darstellender Block mit etwas mehr als 20 Jugendlichen. Diese machten sich bei Beginn der Rede von Sevim Dağdelen – die auch als BSW-Vertreterin auftrat – mit lautstarken Zwischenrufen bemerkbar, darunter ironischerweise auch „Hoch die internationale Solidarität!“. Sevim behielt auf der Bühne Nervenstärke und stimmte kurz mit ein.
Was dann aber folgte, war dramatisch. Mehrere Vermummte aus diesem „Schwarzen Block“ versuchten die Bühne zu stürmen und verursachten zunächst ein Handgemenge mit der Demoleitung. Die hinter der Bühne anwesende Bereitschaftspolizei war schnell zur Stelle und überwältigte mindestens zwei Personen, die anschließend abgeführt wurden. Gegen weitere Jugendliche wurde bei dem Versuch, die Bühne zu stürmen, von der Polizei Pfefferspray eingesetzt. Betroffen war davon aber auch die Demoleitung. Darauf wies Dieter Lachenmeyer als verantwortlicher Veranstaltungsleiter von der Bühne aus hin. Er kritisierte den Einsatz der Polizei als überflüssig und forderte sie auf, den Kernbereich des Kundgebungsplatzes für eine ungestörte Fortsetzung unverzüglich zu verlassen.

Derzeit in den sogenannten Social Media kursierende Rechtfertigungen – sei es von jenem OTKM selbst, sei es aus der Vorstandsreihe der LINKEN – können wir nicht nachvollziehen. Aus unserer Sicht war es eine politisch äußerst dumme Störung, die genau die Bilder erzeugte, die die herrschenden Medien gerne aufgreifen, insbesondere wenn es um Protest gegen ihre Kriegsvorbereitungen und Kriege geht. 

Was soll das für ein Antifaschismus sein, mit dem dieser ominöse OTKM dort auftritt? In dem vorgeschobenen „stringenten“ Kampf gegen die AfD können wir nur eine Undifferenziertheit, einen Dogmatismus erkenne, wie er gerade von diesen pseudolinken Kreisen gerne abgelehnt wird. Wo war diese Stringenz am 26. September auf den Kundgebungsplätzen, wo Gewerkschaftsvertreter sprachen, deren Betriebsräte a) israelisch-deutsche Waffenproduktion befürworten und b) seit Aufkommen der AfD den Kampf dagegen im Betrieb aus Angst vor Mitgliederverlust nicht wirklich aufnehmen? Mainstreampresse, bürgerliche Reaktion und Faschisten reiben sich die Hände und lachen sich im Anblick der gelieferten Stutggarter Bilder den Arsch voll und die Polizei konnte die Störung dazu nutzen, zu filmen etc. So geht Spaltung der Linken und der Friedensbewegung! Aber: ¡No pasaran!

Sevim Dağdelen konnte nach kurzer Unterbrechung ihre Rede fortsetzen. Man kann ja unseres Erachtens in der politischen Bewertung des BSW total konträrer Meinung sein, aber Sevim ist für uns eine nicht nur „untadelige“, sondern äußerst engagierte Kämpferin getreu dem Schwur von Buchenwald gegen Faschismus und Krieg. Genau aus dieser Haltung heraus hat sie die in Sachen Kriegsvorbereitungen immer wieder schwankende Linkspartei verlassen. Ihr Redebeitrag war zielgerichtet zum Motto der Veranstaltung, wie so oft scharf pointiert. Er bekam sehr großen Applaus. Die anfangs noch lautstarken Zwischenrufe aus dem „Schwarzen Block“ verstummten bald mit den weiteren Redebeiträgen von Jules El-Khatib (Deutsch-Palästinensische Gesellschaft) und Mark Ellman (DKP, GEW BY). Als Reinhard Frankl (GEW Aschaffenburg) seine Abschlusslieder zum Mitsingen anstimmte, hatte sich dankenswerterweise auch die Polizei aus dem Kernbereich des Veranstaltungsgeländes zurückgezogen.

Quelle: www.friedensvernetzung-suedwest.de
Artikel dazu: jungewelt.de; nachdenkseiten.de;

SiG 161 – Globalisierungskritscher Newsletter

SiG 161 | Sand im Getriebe (40 Seiten – pdf-Dokument)

Themen

Von Bandung zu BRICS

  • Ingeborg Schellmann: Einleitung
  • Walden Bello und Shalmali Guttal: Der lange Marsch von Bandung zu den BRICS
  • Tricontinental: Eindringlinge in einer fremden Welt
  • Rede vom Präsidenten Sukarno auf der Bandung-Konferenz 18. April 1955

Gutes Leben für alle statt Überfluss für einige

  • Oxfam: Mit Straflosigkeit und Ungleichheit Schluss machen
  • Attac Frankreich: Unsere engagierte Freundin Susan George ist von uns gegangen
  • Sabiene Jahn: Jean Ziegler – Der Mensch, der nicht wegsehen wollte
  • Weltsozialforum 2026 in Cotonou (Benin)
  • Bernard Cassen

Friedensfähig werden

  • Atomwaffen abschaffen!
  • Kazumi Matsui, Präsident der Bürgermeister für den Frieden (Mayors for Peace)
  • Manfred Böhm: Dringende Warnung aus Castel Gandolfo: Entmachtet die Militär-KI!
  • 11. Überprüfungskonferenz der Vertrags-staaten zum Atomwaffensperrvertrag
  • Rheinmetall entwaffnen!
  • I. Schellmann: Sanktionen der EU gegen eigene Bürger treiben diese in eine totale Isolation
  • NEIN bleibt NEIN! Keine Mittelstreckenwaffen!
  • Jeffrey Sachs: Offener Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz: Es ist Zeit für Diplomatie
  • German Foreign Policy: Deutschlands Rüstungsdurchmarsch
  • Christoph Butterwegge: Gerechtigkeit durch Erhöhung der sog. Reichensteuer?
  • Tobias Weißert: Sozialkahlschlag für Großmachtziele
  • Ulrike Eifler: Die Perspektive des Friedens
  • Stärkung der nationalen und internationalen Gewerkschaften gegen Militarisierung und Kriegsgefahr
  • NO G7 – Welfare, not warfare! Für Frieden, Gerechtigkeit, Solidarität
  • Attac Frankreich: Gegen die Kriegsgewinnler und ihre Welt

Westasien – Palästina

  • German Foreign Policy: Deutschland: Beihilfe zum Angriffskrieg gegen den Iran
  • Libanon: Rahmenabkommen gleicht einer Kapitulation
  • Sylvain Henry: Tel Aviv macht keinen Hehl aus seinen Bestrebungen, die Grenzen im Nahen Osten neu zu ziehen
  • Palestinian Centre for Human Rights: Tausend Tage Genozid im Gazastreifen
  • Ahmed Abu Amsha: WE WILL REBUILD GAZA
  • Folter in Israel: Klinikdirektor Hussam Abu Safija in Lebensgefahr
  • Deutschland verhindert EU-Sanktionen gegen Israel
  • Leïla Shahid – Nachruf

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SiG 160 – Globale Unruhen und Widerständegegen die US-imperiale Macht

Zum NEWSLETTER SAND IM GETRIEBE – Sig-160.pdf

Deutschsprachiger Newsletter über internationale globalisierungskritische Bewegungen (06.02.2026)
Sand im Getriebe 160
Der Newsletter „Sand im Getriebe“ ist ein Medium für Menschen, die eine Welt jenseits der
neoliberalen Globalisierung verwirklichen wollen. Er gibt Texten von Autorinnen und Autoren
unterschiedlicher Gesinnung einen gemeinsamen Ort.
Website: www.sand-im-getriebe.org / E-Mail: sand-im-getriebe@posteo.de


Vorwort des Newsletter SAND IM GETRIEGE: Stärke des Rechts oder Recht des Stärkeren?

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Erstaunliches von der Stärke des Rechts und dem Recht des Stärkeren – von Peter Wahl

Quelle: https://das-blaettchen.de/2026/01/erstaunliches-von-der-staerke-des-rechts-und-dem-recht-des-staerkeren-73606.html

Nicolas Guillou ist Franzose und Richter am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Seit dem 20. August 2025 ist er Ziel von Sanktionen, die Washington gegen ihn und fünf weitere Richter sowie drei Staatsanwälte des Gerichts verhängt hat. Im Dezember 2025 kamen zwei weitere Richter auf die schwarze Liste der USA. Begründung für die Sanktionen ist der Haftbefehl gegen den israelischen Regierungschef Netanjahu und dessen Generalstabschef Gallant wegen des Verdachts auf Völkermord.

Guillou findet sich damit in der Gesellschaft von circa 1500 weiteren Personen auf der schwarzen Liste Washingtons. Die meisten kommen aus dem Milieu von al Quaida, dem Islamischen Staat und ähnlichen Terrortruppen oder sind Mafiosi, Drogenhändler und Politiker aus Ländern, die man in den USA für Schurkenstaaten hält.

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Kritiken an der „Zeitenwende“ der Evangelischen und Katholischen Kirche

Unter dem Titel „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) im November 2025 eine neue Friedensdenkschrift veröffentlicht. Die Kritik aus der Friedensbewegung und Personen ist heftig. Die Denkschrift beschreibt den Weg vom gewaltablehnenden Pazifismus hin zu einer Verantwortungsethik, die den Krieg akzeptiert.

Pressemitteilung des Aktionsbündnisses “atomwaffenfrei.jetzt” vom 11.11.2025

Friedensgruppen entsetzt über „nukleare Zeitenwende“ in der EKD – atomwaffenfrei.jetzt

Das Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ kritisiert die neue EKD-Friedensdenkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Frieden im Blick“ als Kapitulation der christlichen Friedensethik vor der staatlichen Aufrüstungsraison. Das Bündnis von über 70 Friedensorganisationen, dem auch viele kirchliche Gruppen angehören, sieht in dem Papier eine „nukleare Zeitenwende“ und bedauert den Rückfall der EKD in längst überholt geglaubte Positionen für die Rechtfertigung nuklearer Abschreckung. Dass nun öffentlich der Eindruck entsteht, der Besitz von Atomwaffen sei friedensethisch vertretbar, hält das Aktionsbündnis für verheerend und gefährlich.

„Die seit Jahrzehnten zugestandene Gewährung einer Noch-Frist für eine Akzeptanz von Atomwaffen durch die Kirchen ist längst abgelaufen. Das hat Papst Franziskus bereits 2019 in seiner Rede in Hiroshima festgestellt, als er den Besitz von Atomwaffen als unmoralisch geißelte“ betont Martin Singe, Sprecher des Aktionsbündnisses. Die Atomwaffenstaaten seien ihrer Verpflichtung zu nuklearer Abrüstung aus dem Nichtverbreitungsvertrag nicht einmal ansatzweise nachgekommen und hätten somit die ethische Duldungsfrist verwirkt. „Wir erwarten daher von der evangelischen Kirche keine Legitimation dieser Politik, sondern einen klaren, friedensethisch begründeten Ruf nach sichtbaren Schritten zu einer Welt ohne Atomwaffen.“

„Auch kirchliche Basisgruppen kämpfen seit Jahren in Büchel für den Abzug der hier gelagerten US-Atombomben. Die EKD fällt deren Engagement mit der neuen Denkschrift in den Rücken“, konstatiert Hildegard Slabik-Münter von der Friedensgruppe Daun in der Eifel. Der Atomwaffenstandort Büchel wird gerade mit über zwei Milliarden Euro für die neuen F‑35-Atombomber der Bundeswehr und für zielgenauere US-Atombomben umgebaut. Das Aktionsbündnis hofft, dass die evangelische Kirchenbasis der Kirchenleitung klaren Widerspruch entgegensetzt, wie es der Friedensbeauftragte der EKD, Friedrich Kramer, bereits getan hat: „Ich bin der Meinung, wir sollten bei einem klaren Nein ohne jedes Ja bleiben“, hatte der Landesbischof der mitteldeutschen Kirche am gestrigen Montag zum Thema Atomwaffen gesagt. Dem schließt sich das Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ vorbehaltlos an.

Zur Ansicht: Zusammenfassung Friedensdenkschrift 2025 – EKD

Weitere Reaktionen zur evangelischen Denkschrift und auch zur Katholischen Kirche in Zeiten der Kriegsertüchtigung von u.a. Michael von der Schulenburg

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Newsletter Sand im Getriebe – Sondernummer Nov 2025: Gaza

„DAS ENDE JEDER KOLONIALEN BESATZUNG IST EINE UNVERZICHTBARE VORAUSSETZUNG FÜR EINEN GERECHTEN UND DAUERHAFTEN FRIEDEN“ (CETIM und IADL, S. 10)

PDF-Datei: https://www.sand-im-getriebe.org/media/pages/artikel/sig-veroffentlichungen-zum-thema-israel-palastina/9b73457830-1762848033/sig-sondernummer-6-gaza-10-nov25.pdf

(weitere Hefte zu Palästina hier: https://www.sand-im-getriebe.org/artikel/sig-veroffentlichungen-zum-thema-israel-palastina )

Newsletter abonnieren: https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/sig-sandimgetriebe/

48 Seiten / Gedruckte Exemplare können bestellt werden / 2 Euro plus Versandkosten / Bestellung per E-Mail an die Redaktion: sand-im-getriebe@posteo.de

THEMEN:

  • Stimmen zu Trumps 20-Punkte-Plan
  • Israelische Besatzung
  • Wirtschaftliche Interessen
  • Verbrannte Erde
  • Wiederaufbau?
  • Komplizenschaft
  • Palästinensische Strategien
  • Solidaritätsaktionen
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Themensammlung Israel/Palästina im Newsletter SAND IM GETRIEBE

Der Newsletter Sand im Getriebe (SiG) informiert seit 2001 über internationale (Attac-)Bewegungen (Ignacio Ramonet: „Die Märkte entwaffnen“ und Attac-Charta vom Dezember 1998). Er ist ein Medium für Menschen, die eine Welt jenseits der neoliberalen Globalisierung verwirklichen wollen. https://sand-im-getriebe.org/

SiG-Artikel werden zudem nach Themen sortiert. In dieser Sammlung sind Veröffentlichungen über Israel und Palästina zu finden, die eine fundierte Informationsgrundlage bieten.

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Überfällt der Russe uns?

Video-Doku vom Webinar mit Hannes Hofbauer und Peter Wahl

Wenn die Friedensbewegung erfolgreich sein will, muss sie gründlich mit dem Feindbild Russland aufräumen.

Dazu hat die Initiative „Nie wieder Krieg! Die Waffen nieder!“ am 18. September ein Webinar mit Hannes Hofbauer (Wien) – Osteuropaexperte und Autor von „Feindbild Russland – Geschichte einer Dämonisierung“ – durchgeführt. Peter Wahl moderiert. Bei YouTube dokumentiert: https://www.youtube.com/watch?v=Ope6KVdd4TE&t=2s

00:00:00 Gespräch Peter Wahl mit Hannes Hofbauer 00:51:15 Erste Phase der Diskussion / Zusammenfassung 00:52:40 Antworten von Hannes Hofbauer 00:58:20 Zweite Phase der Diskussion / Zusammenfassung 01:00:00 Antworten Hannes Hofbauer und Schlusswort Peter Wahl

Die Begründung für Hochrüstung und die militaristische Durchseuchung aller gesellschaftlichen Bereiche steht und fällt mit der Behauptung, Russland würde uns angreifen.

Schon lange vor dem Ukrainekrieg hat eine dämonisierende Feindbildpropaganda gegen alles Russische eingesetzt. Sie knüpft an unselige historische Traditionen an, die sich vom Ersten Weltkrieg über die Nazipropaganda gegen die angebliche „jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung“ bis zum Kalten Krieg zieht und jetzt wieder voll im Schwange ist.

Sie dient dazu, in der Bevölkerung mentale Kriegstüchtigkeit zu erzeugen und Einschnitte in Soziales und den Abbau demokratischer Rechte hinzunehmen.

SOS Palästina – Talk mit Expert*innen – Zusammenfassung von Matthias Jochheim

Das Gespräch „SDS Palästina“ mit Fachleute aus verschiedenen Bereichen fand am 04.09.25 in Frankfurt statt.

Einladung zur Veranstaltung: https://www.medico.de/termin/2025-09-04/sos-palaestina-talk-mit-expertinnen-772 (Fotoquelle ebenfalls der Link)

Informationen zur Veranstaltung und Zusammenfassung vom Matthias Jochheim über die Redebeiträge geladene Gäste:

  • Tsafrir Cohen, Geschäftsführer medico international, Frankfurt
  • Hanno Hauenstein, freier Journalist, Berlin
  • Katerina Anastasiou, transform! europe, Wien
  • Jamal Juma, Stop the Wall, Ost-Jerusalem
  • Mohamed Alattar, Hafenarbeiter und ver.di-Mitglied, Hamburg

Ein breites Bündnis unter Beteiligung auch der LINKEN Frankfurt lud ein zum Thema „Genozid in Gaza mit deutscher Beteiligung: Was tun?“
Das Thema gefällt der Frankfurter Stadtregierung offenbar nicht – nach ihrem Versuch, die Demonstration vom 30.8. „United4Gaza“ zu untersagen, was durch Klage vor Verwaltungsgerichten abgewehrt werden konnte, kündigte die stadtnahe „Saalbau“ nun den bestehenden Vertrag zur Nutzung des Raums im Südbahnhof kurzfristig – aus wenig überzeugenden formalen Gründen. Medico international stellte seinen Saal ersatzweise zur Verfügung, der dann mit etwa 300 Teilnehmenden prall gefüllt war. So konnte das geplante Programm wie vorgesehen umgesetzt werden.

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